High End 2005

Ascendo führte wieder mit Elektronik von Convergent Audio vor. Sicherlich in klanglicher Hinsicht eine der besten Vorführungen auf der diesjährigen High End.
Von Bösendorfer gibt es jetzt auch einen Lautsprecher, den man direkt an die Wand hängen kann (Bild hinten links). Was da klanglich rauskommt ist ganz erstaunlich.
Gerhard Brandl von Copulare wartet mit neuem Zubehör auf. Hier zeigt er einen "Tropfen"-Spike. Neu im Programm sind auch in der Höhe variable Gerätefüße, bei denen als Material Korallen eingesetzt werden.
Bei Brinkmann nach wie vor ein Schwerpunkt: analoge Laufwerke und der 10-Zoll-Tonarm, der einem Breuer zumindest optisch sehr ähnelt.
Dieter Burmester führte wieder in klassischer "Stereo"-Manier vor. Neu bei ihm war das Lautsprecherschlachtschiff B 100 für 45.000 Euro.
Tiefe Einblicke in die Konstruktion der hauseigenen Plattenwaschmaschine erlaubte Clearaudio anhand eines durchsichtigen Acrylgehäuses. Wesentliche Bauteile stammen von einem renommierten deutschen Automobilhersteller.
Führte bei Duevel vor: Eddie Driessen von Pluto, dem niederländischen Edelhersteller analoger Laufwerke und Tonarme.
Seit Jahren konstante Klanggröße auf der High End: Lautsprecher von Duevel: Hier in schwarzem Klavierlack die "Juppiter", angetrieben von einer 300 B-Röhrenelektronik. Selbst in einem dieser Container kann es noch gut klingen.
Jörg-Henning Reinelt zeigte die ganze Palette seiner Lautsprecher, die in Teil in Limited-Serien aufgelegt werden.
Thomas Fast von Fast Audio präsentierte neben kabeln auch die Produkte von Acoustic Systems. Die mittlerweile sehr bekannten Klangschälchen wurden modifiziert. Die kleinen Flügelchen sind nun deutlich länger, was zu weiteren klanglichen Verbesserungen führen soll.
Dr. Christian Feikert kümmert sich inzwischen nicht nur um den weltweiten Vertrieb von Scheu-Laufwerken (Thomas Scheu ist vor kurzem verstorben), sondern nimmt auch maßgeblichen Einfluß auf die Entwicklung.
Hans Deutsch (rechts), Entwickler von Bösendorfer Lautsprechern, im Gespräch mit Adrian Bankewitz von Thiel und Partner.
Der Raumanimator und seine Wirkungsweise war sicherlich einer der interessantesten Themen auf der diesjährigen High End. Ingo Hansen von Phonosophie führte mit hauseigener Elektronik und KEF-Lautsprechern vor. Die Unterschiede mit und ohne Raumanimator waren deutlich wahrnehmbar.
Claus Jäckle von Acousticplan stellte den Prototypen seiner neuen Röhrenvorstufe vor.
Mit neuen Laufwerksmodellen präsentierte sich auch Karl Wirth. In der Vorführung liefen die Breitbänder aus gleichem Hause mit Tessendorf-Elektronik.
Rolf Kelch und sein jüngstes Produkt: das neue Laufwerk liegt aber unterhalb des Reference-Modells.
Die Besucherzahlen sollen laut Veranstalter, der High End-Society, die besten aller Zeiten gewesen sein.
MRV hatte die ganze Produktpalette von Electrocompaniet aufgebaut. Vorgeführt wurde mit Vivid-Lautsprechern.
Raimund Mundorf hat sein Sortiment um Lautsprecherchassis (Magnetostaten) erweitert. Gut beleumundet wurden diese bereits vom Selbstbaumagazin Hobby-Hifi.
Wunderschöne Sonus-Faber-Lautsprecher zum Anfassen bei Audio Reference.
Hans Strassner von HMS referiert in Kurzseminaren über Klangeigenschaften von Kabeln.
Nur zum anschauen: die neuen High Society-Endverstärker von Symphonic Line. Rolf Gemein schafft es seit Jahren immer wieder auf der High End eine der überzeugendsten klanglichen Vorführen auf die Beine zu stellen. Hier spielt wirklich die Musik und ein Besuch ist Pflicht.
Siegbert Tessendorf mit seiner Frau von TE-Audio beim Rundgang auf der High End.
Dirk Timmermanns von Hobby-Hifi im Gespräch mit Raimund Mundorf.
Der eigentliche Clou von Jochen Räke (Transrotor) ist das neue Magnetlager. Der Tourbillion hat es bereits serienmäßig eingebaut und soll dadurch noch viel stabiler und ruhiger klingen.
Bei deutschen TAD-Vertrieb standen die italienischen Unison-Research-Verstärker im Mittelpunkt. Hier eine neue Monoendstufe auf Basis der 845er Röhren.
Der Meister der Tonabnehmer, A. van den Hul, wies in die konstruktiven Geheimnisse seines Topsystems Colibri ein.
Im Hintergrund ein sinnvolles Zubehör von Acoustic Solid: ein Stundenzähler, damit man beispielsweise genauer weiß, wann der Tonabnehmer eingespielt ist.
Trotz Analog-Begeisterung geht Karl Wirth "fremd": Ab sofort gibt es bei ihm eine digitale Wasserwaage.